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Asturien - Natur - die geschützte Westküste

Naturraum
Die Hauptorte dieses Küstenabschnitts sind Luarca im Westen und die schöne Kleinstadt Cudillero im Osten. Die geschützte asturianische Westküste erstreckt sich über eine Länge von etwa 35 km. Im Osten wird das Gebiet begrenzt von dem Naturdenkmal Turbera de Las Dueñas in der Nähe von Cudillero. Im Westen schließt das Schutzgebiet von Barayo an. Der Küstenstreifen hat eine Breite von 1 bis 3 km. Die Gesamtfläche beträgt 52 km2.

Die Steilküste hat im östlichen Teil eine Höhe von 90 m (Cabo Vidio). Nach Westen hin flacht die Steilküste leicht ab:Cabo Busto (80 m) und in der Nähe von Barayo 50 m. Nur wenige Flüsse haben sich den Weg durch die Felsen gebahnt und grüne Täler herausgebildet. Dazu gehören El Esqueiro, östlich des Cabo Vidio und El Esva, östlich von Cabo Busto sowie El Negro in Luarca. Kleinere Flüsse ergießen sich als Wasserfall in die Brandung des Meeres.

Die steinige und monumentale Steilküste prägt die geschützte Westküste Asturiens. Nur wenige Sandstrände sind hier zu finden. Die bedeutendsten sind die Playas von Barayo und Otur im westlichen Küstenabschnitt.

Vegetation und Tierwelt
Die Mündungsgebiete der Flüsse Esva und Esqueiro sind umgeben von kleinen Erlenwäldern. Sonst überwiegen grüne Wiesen, Weideland, Kiefern- und Eukalypthuspflanzungen. Insbesondere im Bereich von Cabo Busto und Cabo Vidio sind typische Vegetationsformen der Steilküste zu finden. Die Torfmoorlandschaft im östlichen Küstenabschnitt wurde, aufgrund der reichhaltigen Vorkommen seltener Pflanzen, als Naturdenkmal ausgewiesen.

Die ins Meer hineinragenden steilen Felsküsten und Landzungen bieten einer großen Zahl von Küstenvögeln geeignete Lebensbedingungen. Hier befinden sich die größten Kormoran-Brutgebiete in Asturien (Phalacrocorax arsitotelis).

Lage und Infos
Anfahrt:
Die geschützte Westküste ist über die Küstenstraßen N-634 und N-632 zwischen Navia und Cudillero zu erreichen.

Lage des Naturraums:
Übersichtskarten SIAPA (Sistema de Información Ambiental del Principado de Asturias)

Gemeinden:
Cudillero und Valdés

Infos vor Ort:
Informationsbüros der Gemeinden jeweils in der Ortsmitte.

Reisetipps
Die Küstenebene wird hier von überwältigenden Steilhängen unterbrochen, die einige ruhige sandige Strände bergen und ein reichhaltiges Ökosystem beherbergen. Die Grotten und die imposanten Silhouetten dieses Küstenstreifens entfalten ihre ganze Pracht in Entrecabos, Concha del Artedo und Playa de Cadavedo. Außerdem bietet sich von den Landzungen in Vidio und Busto aus ein wundervolles Panorama.

Das mit 27 ha größte Torfmoorgebiet Asturiens befindet sich in der Nähe von Las Dueñas, im östlichen Teil des Küstenabschnittes (Turbera de Las Dueñas).

Westlich von Luarca befindet sich das Schutzgebiet von Barayo Dieses Naturreservat ist durch den Barayo-Fluß geprägt. Hier ist zwischen Felsenküste, Dünen, Rohrfeldern und Erlenwäldern ein einzigartiges Ökosystem entstanden, in dem sich eine reichhaltige Flora gebildet hat. Das untere Becken des Barayo-Flusses ist Revier für Fischottern und wird von den Austernfischern genutzt.

Auch die östlich gelegene Kleinstadt Cudillero lohnt einen Besuch!

Durch die geschützte Westküste führt der Jakobusweg. Hier befinden sich einige wichtige Zwischenstationen auf dem Pilgerweg nach Santiago de Compostela.


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