| Die auf Stelzen errichteten galicischen Getreidespeicher aus Stein (horreos) fallen sofort ins Auge. Sie dienen seit etwa dem 13. Jahrhundert der Trocknung der Ernte. Manchmal ähneln sie kleinen Tempeln, was die Wertschätzung der Gaben von Mutter Natur deutlich macht. In den Nachbardörfern Carnota und Lira kommt es seit dem 18. Jahrhundert zum Wettstreit darüber, wer den größten Getreidespeicher hat. Beide Horreos sind über 30 Meter lang.
Ein weiteres überall in Galicien anzutreffendes Charakteristikum sind die typischen galicischen Wegkreuze (cruceiros). Das sind hohe, schmale und steinerne Säulen, mit einem Kreuz zur Markierung der Wegstrecken. |