| Wenig bekannt sind die galizischen „Steinbücher“, die insbesondere im küstennahen bergigen Gebiet der Rías Bajas und in Tierras de Monte zu finden sind. Es sind Felsgravuren mit mannigfaltigen Symbolen (Petroglyphen). Die meisten erhaltenen Steinzeichnungen sind vor etwa 4.000 Jahren (Bronzezeit) oder später entstanden, einige auch schon vor 6.000 Jahren. Über ihre Bedeutung ist noch wenig bekannt. Durch ihre Lage und die Verbindung mit Ansiedlungen und Kultorten wird auf eine rituelle, sakrale und zum Teil auch kosmische Bedeutung geschlossen. Die Mehrheit der Felsgravuren aus der Bronzezeit ist an Berghängen zu finden, in der Nähe oder mit Bezug zu markanten Orten und Felsformationen in der Landschaft.
Eingige Gravuren in Pontevedra zählen zur frühesten Labyrinthornamentik in Europa. Spiralenförmige Symbole und den Kornkreisen ähnelnde Konstellationen sind ebenso zu finden, wie Abbildungen von Tieren, Menschen und Werkzeugen.
Internet:
LABORATORIO DE ARQUEOLOXÍA, Arte rupestre de Galicia. (IEGPS-XuGa)
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