Die 4 Provinzen Galiciens (La Coruña, Lugo, Orense und Pontevedra) gliedern sich in 58 Landkreise (comarcas) und in eine große Zahl von Gemeinden. Die Pilgerstadt Santiago de Compostela ist die Hauptstadt Galiciens. Vigo ist mit etwa 300.000 Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt. Weitere größere Städte sind La Coruña, Orense, Lugo, Ferrol und Pontevedra.
Die Stadtmauern von Lugo wurden von der UNESCO als Weltkulturerbe ausgewiesen. Diese aus dem 3. Jh. stammenden Mauern bilden einen 2.200 Meter langen Gürtel um den historischen Stadtkern von Lugo. Weitere Zeitzeugnisse aus der römischen Zeit sind die Thermalbäder am Ufer des Río Miño. Lugo ist die älteste Stadt Galiciens und beherbergt zahlreiche Sehenswürdigkeiten.
Als Hauptstadt der Schifffahrt gilt bereits ab dem 18. Jahrhundert die Stadt Ferrol. Vor der Stadt ragen die alten baulichen Anlagen der "castros" in die Bucht hinein. Werften, Hafenanlagen und die Präsenz der spanischen Marine gehören zum Bild dieser aktiven galizischen Industriestadt.
Orense (Ourense) lag schon zur römischen Zeit strategisch günstig an einer Übergangsstelle des Río Miño. Hier entstand eines der Wahrzeichen der Stadt, "Punte Viejo" (die alte Brücke). Die Römer nannten den Ort zunächst Aurium (Gold), wegen der Goldvorkommen im Fluss. Unter den Sueben war Orense Sitz des Königshauses.
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